Mein oder Meinen : Was ist der Unterschied ?

In diesem Artikel erklären wir Ihnen den Unterschied “Mein oder Meinen” und wie man sie richtig verwendet. Die Possessivpronomen und die Possessivartikel sind signifikant in der deutschen Sprache.

Dadurch können wir Nomen, die sich auf den Besitz beziehen, richtig beschreiben.

  Was ist der Unterschied “mein oder meinen”? 


Damit man den Unterschied zwischen “mein“ und “meinen“ versteht, sollte man erst an den Wortstamm denken. Die Grundform lautet “mein”, und so heißt es, auch wenn man es als Possessivartikel mit einem männlichen oder sächlichen Nomen im Nominativfall dekliniert.

Man verwendet “meinen” als Possessivartikel oder als ein Possessivpronomen in zwei Fällen: Akkusativergänzung plus Maskulin und Dativergänzung plus Plural.

Wie Schreiben “Sie haben Recht oder recht” [Antwort]

  Überblick über das Wort “Mein”  

Das Wort “Mein” gilt als die Grundform des Possessivartikels, das sich auf den Besitz der 1. Pers. Singular bezieht.

Z.B.:

-Ich habe ein rotes Auto. = Mein Auto ist rot.

  Man benutzt Possessivpronomen im Allgemein in zwei Fällen:   


1) Als Possessivartikel: Artikelwörter vor einem Nomen

Z.B.:

  • Der neuen Lehrer ist auch mein Vater. [Nominativ + Maskulin] 
  • Ich rufe meinen Vater an. [Akkusativ + Maskulin]   
mein oder meinen
mein oder meinen

2) Als Possessivpronomen, wo sie stellvertretend für ein Nomen stehen. 

Z.B.:

  • Jeder muss seinen Schreibtisch aufräumen. Ich habe meinen schon aufgeräumt. [Akkusativ + Maskulin] 
  • Wann besuchst du deinen Eltern? Ich besuche meinen jeden Freitag. [Dativ + Plural]  

[ANTWORT] Schreibt man Als Auch Ohne Sowohl ?

Überblick über Nominativ und Akkusativ

Mann benutzt den Nominativ, wenn das Nomen als ein Subjekt ist, oder wenn man bestimmte Verben verwendet (Z. B. heißen, scheinen, sein, werden).

Z.B.:

  • Mein Mann wurde ein Arzt. [werden]
  • Er ist mein Bruder. [sein]
  • Mein Lehrer heißt Adam. [heißen]

  Mann benutzt den Akkusativ mit bestimmten Verben (Z. B. besuchen, aufräumen, haben)   

Z.B.: 

  • Ich besuche meinen Bruder.

[ANTWORT] Nach sich ziehen oder Nachsichziehen?

  Wie benutzt man “mein“ als Possessivartikel?

Mein” ist die Deklination des Possessivartikels “mein” mit einem männlichen oder sächlichen Nomen im Nominativ.

Z.B.:

  • Mein Vater heißt Dan.   (Maskulin + Nominativ)
  • Mein Bein ist gebrochen.   (Neutrum + Nominativ)

Schreibt man Eurem oder Euerm ? [Rechtschreibung]

In der folgenden Tabelle wird aufgeklärt, wie man “mein” als Possessivartikel deklinieren soll.

 Fall/KasusMaskulin  Feminin  Neutrum  Plural  
Nominativ  mein Brudermeine Schwestermein Kindmeine Eltern
Genitiv  meines Brudersmeiner Schwestermeines Kindesmeiner Eltern
Dativ  meinem Brudermeiner Schwestermeinem Kindmeinen Eltern
Akkusativ  meinen Brudermeine Schwestermein Kindmeine Eltern

  Einige Beispiele für “Mein” als Possessivartikel

  • Mein Bruder heißt Adam.
  • Warum ist mein Buch auf dem Boden?
  • Mein Kind hat Fieber!
  • Er wird mein Mann sein.

Wahrzunehmen oder Wahr zu Nehmen [Rechtschreibung]

Wann verwendet man das Wort “meinen”?

Man verwendet “meinen” entweder als Possessivartikel oder Possessivpronomen für ein Nomen.

Als Possessivartikel gibt es zwei Fälle:     

1) Akkusativergänzung + Maskulin.

Z.B.:

  • Ich besuche meinen Großvater.

2) Dativergänzung + Plural

Z.B.:

  • Ich helfe meinen Eltern.

  Beispielsätze für “Meinen” als Possessivartikel  

  • Mutter räumt meinen Schreibtisch auf.
  • Ich wecke meinen Bruder jeden Morgen.
  • Alle lieben meinen Sohn.
  • Sie pflegt meinen Hund.

 Wann verwendet man “meinen” als Possessivpronomen? 


Man benutzt Possessivpronomen stellvertretend für  Nomen, um Wiederholungen zu vermeiden.

Meinen” steht stellvertretend für ein Nomen in zwei Fällen: Maskulin mit Akkusativergänzungen und Plural mit Dativergänzungen.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wie man “mein” als Possessivpronomen dekliniert.

 Fall/KasusMaskulin  Feminin  Neutrum  Plural  
Nominativ  meinermeinemeinsmeine
Genitiv  meinesmeinermeinesmeiner
Dativ  meinemmeinermeinemmeinen 
Akkusativ  meinen  meinemeinsmeine

 

Die Tabelle erläutert die 2 Fällen:

1) Akkusativergänzung + Maskulin

Z.B.:

  • Ich finde keine Äpfel im Kühlschrank! Wer hat meinen gegessen?

2) Dativergänzung + Plural

Z.B.:

  • Hast du deine Aufgaben geantwortet? Ich habe meinen seit gestern geantwortet.

Einige Beispiele für “Meinen” als Possessivpronomen

  • Feierst du deinen Geburtstag? Ich feiere immer meinen.
  • Jetzt hast du alle Vorschläge gehören. Wie findest du meinen?
  • Sie vertraute keinen Räten. Aber jetzt vertraut sie meinen.
  • Viele sagen, dass der Sonnenschein Kinder schaden, aber er schadet meinen nicht.

Wir hoffen, dass der Artikel und die Beispiele Ihnen dabei geholfen haben, den Unterschied und die Benutzung besser zu verstehen.

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