Wann, Wem oder Wen : Was ist der Unterschied ?

Wem oder Wen sind Pronomen. Sie können auch als Fragepronomen benutzt werden. Wen ist die Akkusativform von wer und wem ist die Dativform von wer.

Wer, wen und wem können nur als Pronomen, nicht als Artikelwörter fungieren. Das Pronomen wer und seine Formen deuten sich nur auf Personen. Durch diesen Artikel lernen Sie der Unterschied zwischen wen und wem und wenn können sie als Fragepronomen oder Pronomen benutzt werden.

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Wem oder Wen :  als Fragepronomen oder Interrogativpronomen


Interrogativpronomen wer, was, wem, wen und wessen tauschen im Fragesatz das Nomen oder Pronomen um, nach dem wir fragen. Der Nominativ ist der Werfall. Im Nominativ verwenden wir bei Fragen nach dem Subjekt wer für Personen und was für alles andere.

[Beispiele] Was ist die Antwort auf Danke ?

Beispiele:

  • Der Student lernt intensiv für die Prüfung.
  • Wer lernt intensiv für die Prüfung?
  • Das ist ein Buch.
  • Was ist das?

Der Akkusativ ist der Wenfall. Im Akkusativ verwenden wir bei Fragen nach dem direkten Objekt wen für Personen und was für alles andere.

[Unterschied] Schreibt man jedesmal oder jedes Mal?

Beispiele:

  • Er hat seinen Freund angerufen.
  • Wen hat er angerufen?
  • Monika isst einen Hamburger.
  • Was isst Monika?

Der Dativ ist der Wemfall. Im Dativ verwenden wir wem bei Fragen nach dem indirekten Objekt, das normalerweise eine Person ist.

[Unterschied] In Gedenken anoder Im Gedenken an ?

Beispiele:

  • Der Lehrer hilft den Kindern.
  • Wem hilft der Lehrer?

Der Genitiv ist der Wesfall. Das Fragepronomen für den Genitiv ist wessen, das wir für Personen und für nicht-Personen verwenden.

Beispiele:

  • Wessen er gedachte?
  • Wessen Tasche ist das?

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Wem oder Wen : Was ist der Unterschied zwischen ?

Die Frage wen verwenden wir mit einem direkten Objekt im Akkusativ. Aber die Frage wem verwenden wir mit einem indirekten Objekt im Dativ.

Auf die Frage Wen hat er angerufen? folgt als Antwort: “seinen Freund” – Akkusativ-Objekt.

Auf die Frage Wem gebe er das Buch? folgt als Antwort: “seinem Freund” – Dativ-Objekt.

Wen und wem als Relativpronomen


Wer, wen und wem können als Relativpronomen benutzt werden. Zuerst erklären wir die Relativpronomen:

Wir gebrauchen die Relativpronomen, um Relativsätze einzuleiten. Relativsätze sind Nebensätze, das konjugierte Verb wird ans Satzende gestellt. Die Relativpronomen sind sehr wichtig, um Relativsätze richtig bilden zu können.

Zuerst müssen wir die Relativpronomen bestimmen. Das Relativpronomen wird durch zwei verschiedene Faktoren festgestellt:

Das Bezugswort gibt den Numerus (Singular oder Plural) und den Genus (maskulin, feminin, neutral) an.

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Der Kasus des Relativpronomens ergibt sich aus den Nebensatzinformationen:


Wenn das Bezugswort im Nebensatz im Nominativ steht, so steht auch das Relativpronomen im Nominativ.

Wenn das Bezugswort im Nebensatz im Akkusativ steht, so steht auch das Relativpronomen im Akkusativ.

Wenn das Bezugswort im Nebensatz im Dativ steht, so steht auch das Relativpronomen im Dativ.

Wann können wir wer, wen und wem als Relativpronomen benutzen?

Wir können mit den Fragewörtern wer, wen und wem einen verkürzten Relativsatz ohne Bezugswort machen, wenn der Relativsatz mit einer unbestimmten Personenangabe als Bezugswort ist. Diese verkürzten Relativsätze stehen immer vor dem Hauptsatz.

Beispiele: wer, wen, wem
NominativWer oft Sport übt, der ist glücklich.
AkkusativWen Sport nicht interessiert, der sollte spazieren gehen.
DativWem Sport nicht gefällt, der sollte wenigstens öfter zu Fuß gehen.

Am Ende hoffen wir, dass dieser Artikel Ihnen dabei helfen kann, alle Informationen zu diesem Thema zu wissen.

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